Was ist wirklich?

Was ist wirklich?

Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Der Philosoph Paul Watzlawik stellte diese Frage und beantwortete sie damit, dass wir uns mit unseren Gedanken eine Wirklichkeit konstruieren, die nicht unbedingt die Wahrheit ist. Was können wir daraus lernen?

Dass die Wirklichkeit auf uns wirkt, davon können wir uns täglich überzeugen. Aber was steckt dahinter? Ein trauriger Kinofilm rührt uns zu Tränen. Eine Falschmeldung in der Zeitung macht uns wütend. Ein Schatten im Dunkeln ruft Angst hervor. Und gar nicht selten, machen wir uns Sorgen, die sich im Nachhinein als gänzlich unnötig heraus stellten. Letztlich sind es nicht die Dinge selbst, sondern unsere Gedanken darüber, die uns Unbehagen oder Behagen verschaffen.

Ein gutes Beispiel, wie Gedanken krank oder gesund machen liefert heute die Placeboforschung. Tabletten und Spritzen ohne Wirkstoff lassen Schmerzen verschwinden. Und umgekehrt treten auch schädliche Nebenwirkungen ohne stoffliche Ursache auf. Sogar Selbstmordversuche mit Placebos endeten auf der Intensivstation, weil die Betroffenen im Glauben waren, echte Pillen geschluckt zu haben.

Bleibt nur noch die Frage: Haben wir eine Wahl, was wir denken? Die Voraussetzung für eine Wahl ist Bewusstheit. Nicht umsonst ist in der deutschen Sprache die Ohnmacht synonym zu Bewusstlosigkeit. Ohne Bewusstsein keine Macht über die Gedanken und damit über die Wirklichkeit.

Machen Sie sich bewusst was Sie täglich denken. Immer wenn Sie sich schlecht fühlen, denken Sie lieblose Gedanken. Der einzige Weg zu einem glücklichen Leben führt über glückliche Gedanken. Sie haben vielleicht keine Wahl, welche Gedanken in Ihnen auftauchen. Aber Sie haben die Wahl, daran festzuhalten, oder die lieblosen Gedanken weiter ziehen zu lassen.


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